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Edith Haidacher, Inéz König-Ostermann, Gertraud Stockinger-Pichler

Spiritualität und Meditation im Judentum

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Seminar

Fr. 12.06.2026, 14.00 bis

Sa. 13.06.2026, 18.00 Uhr

Spirituelle Menschen leben in Sehnsucht nach Erfahrung der Tiefendimension ihrer Existenz, die die Religionen „Gott“ nennen.

Judentum, Christentum und Islam bieten Narrative, Bilder und Rituale nicht nur zur Pflege dieser Gotteserfahrung, sondern auch, um diese zu zügeln und im produktiven Alltag zu integrieren.

Für das Judentum dient die Tora als Hinführung zur spirituellen Reife und vertieften Gottesbeziehung. Die Mizwot, die Gebote, an die sich Jüdinnen und Juden halten, entfalten ihre volle spirituelle Wirkung erst durch Kawana, die innere Sammlung und Achtsamkeit, sowie Hitbonenut, die jüdische Form der Meditation.

Obwohl die jüdische Meditationspraxis tief in der halachischen Lebensführung verwurzelt ist, können wesentliche Elemente auch selbst in Kontemplation erschlossen werden, etwa durch Meditieren von Psalmen, hebräische Buchstaben und Gottesnamen. Niggunim (Melodien) unterstützen die Gotteserfahrung sowie die Entfaltung verschiedener geistiger Ressourcen.

Das Seminar besteht aus Vortrag, Sitz- und Bewegungs-Meditationen, hebräischem Gesang und Chanting sowie gemeinsamem Austausch. Es ist Bestandteil des Basislehrgangs „Schritte zur Stille“, der dazu einlädt, unterschiedliche Zugänge zu Meditation und innerer Stille zu erkunden und dabei den eigenen spirituellen Wurzeln achtsam nachzuspüren. Es kann auch einzeln gebucht werden.

Referent:

Gabriel Strenger

Klinischer Psychologe, Lehrbeauftragter für psychoanalytische Psychotherapie an der Hebräischen Universität, Jerusalem


Kooperation mit VIA CORDIS Salzburg

Veranstaltungsnr. Beginn Ende Referent*innen Format Beitrag Max. Pers.
26-0079 12.06.2026
14:00
13.06.2026
18:00
Edith Haidacher, Inéz König-Ostermann, Gertraud Stockinger-Pichler Lehrgang 150,00 € - Teilnahmegebühr
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