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TRAUERIausIHALTEN

Symposium

Do. 22.10.2026, 09.30 bis 17.00 Uhr

Zwischen Sprachlosigkeit und Unsicherheit:

Auf der Suche nach neuen Ausdrucksformen und Handlungsspielräumen

6. Symposium der Bundesarbeitsgemeinschaft Trauerbegleitung 2026

Trauer hat viele Gesichter. Sie ist eine universelle menschliche Erfahrung, die uns alle verbindet. Trauer berührt und wirft Fragen auf – sowohl für trauernde Menschen als auch für ihr Umfeld. Der Umgang mit trauernden Menschen ist häufig geprägt von Sprachlosigkeit, Ohnmacht und Unsicherheit. In einer Zeit, die von Schnelligkeit und Lösungsorientierung bestimmt ist, scheint für Trauer immer weniger Raum und Zeit zu bleiben.

Wie können wir Trauer aushalten und zulassen – persönlich, gesellschaftlich und professionell –, ohne ihr auszuweichen? Welche neuen Wege des Redens und Handelns eröffnen sich, um Trauer sichtbar zu machen und Betroffene achtsam zu begleiten? Welche Chancen und Risiken bietet der virtuelle Raum? Das Symposium lädt dazu ein, aktuelle Entwicklungen zu beleuchten und Perspektiven für die Zukunft zu entdecken. Im Zentrum steht die Frage, wie wir Trauer als Teil des Lebens anerkennen und ihr einen würdigen Platz in unserer Gesellschaft geben können.

Das Symposium verbindet fundierte Vorträge mit praxisnahen Workshops. Erfahrene Referent*innen aus therapeutischen, beratenden und helfenden Berufen stellen Methoden vor, die Begleiter*innen und Klient*innen dabei unterstützen, die emotionale Vielfalt zu erschließen und in das Leben zu integrieren. Zudem bietet das Symposium Gelegenheit für Austausch und Vernetzung.

Programm:

Ab 09.30 Uhr: Ankommen & Registrierung

10.00 Uhr: Begrüßung und Einführung

10.15 Uhr: Zwischen Aushalten und Ermutigen - Von der Ohnmacht zur Selbstermächtigung in der Begleitung; Vortrag mit Peggy Steinhauser

11.15 Uhr: Workshop-Runde: Auswahl aus 10 verschiedenen Workshops

12.30 Uhr: Gemeinsames Mittagessen

13.45 Uhr: Die neue Unvergänglichkeit - Über Verlust, Trauer und Erinnern im digitalen Raum; Vortrag mit Nina Jakobi

14.45 Uhr: Kaffeepause

15.15 Uhr: Workshop-Runde 2: Auswahl aus 9 verschiedenen Workshops

16.45 Uhr: Ein Wort auf dem Weg

17.00 Uhr: Ende der Veranstaltung

Vertiefungsworkshops u.a.:

Die Vertiefungsworkshops bieten Raum für praxisnahe Auseinandersetzung, persönlichen Austausch und neue Perspektiven. Teilnehmende haben die Möglichkeit, zwei Workshops zu besuchen und unterschiedliche thematische Zugänge kennenzulernen.

Die Anmeldung erfolgt direkt vor Ort bei der Registrierung. Die Vergabe der Plätze richtet sich nach der jeweiligen

Verfügbarkeit.

1) Die Kunst der Balance – Ohnmacht aushalten und Selbstwirksamkeit stärken mit Peggy Steinhauser

2) Trauer und Leben nebeneinander – Telefonseelsorge und Sofortchats mit Gudrun Köck

3) Trauerbegleitung vs. Psychotherapie mit Simone Lindorfer

4) Kindertrauer mit Silke Höflechner-Fandler

5) Wenn Jugendliche dem Tod begegnen mit Martina Rumpl

6) Kintsugi: Die Schönheit des Zerbrochenen mit Verena Gasser

7) Traumasensitives Bodywork mit Desirée Summerer

8) Nicht sprachlos. Nur wortlos. Der Trauer Raum geben mit Dominik Elmer

9) 50 Fragen an die Trauer mit Rainer SImader

Zielgruppe:

Die Veranstaltung richtet sich an haupt- und ehrenamtliche Trauerbegleiter*innen und Mitarbeitende aus dem Hospiz- und Palliativbereich, Menschen in therapeutischen Berufen, Ärzt*innen, Seelsorgende, Menschen in Lehre und Fortbildung sowie allgemein Interessierte.

Referierende u.a.:

Nina Jakoby

Soziologin, Geschäftsleitung des Universitären Forschungsschwerpunktes „Human Reproduction Reloaded“, Titularprofessorin Soziologisches Institut, Universität Zürich

Peggy Steinhauser

Diplomtheologin, Supervisorin, Krisenberaterin, Qualifizierende und Trauerbegleiterin, Hamburg


Kooperation mit Bundesarbeitsgemeinschaft Trauerbegleitung

Veranstaltungsnr. Beginn Ende Referent*innen Format Beitrag Max. Pers.
26-0181 22.10.2026
10:00
22.10.2026
17:00
Tagung 170,00 € - Teilnahmegebühr
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