Die Gründungsgeschichte
St. Virgil Salzburg – Ein Ort für Bildung, Begegnung und Dialog
Seit fünf Jahrzehnten steht St. Virgil Salzburg für Erwachsenenbildung, gesellschaftlichen Dialog und spirituelle Orientierung. Das Haus verbindet Bildung, Konferenzbetrieb, Hotel und Gastronomie und wurde aus einem kirchlichen und gesellschaftlichen Anliegen heraus im Jahr 1976 gegründet – ursprünglich war hier im Stadtteil Aigen, auf dem 50.000 m2 großen naturbelassenen Areal ein Priesterseminar geplant.
Entstanden ist ein Ort für gesellschaftlichen Austausch und zivilgesellschaftliche Entwicklungen.
Die Erzdiözese Salzburg als Trägerin wollte einen Ort schaffen, an dem Bildung, Besinnung und Begegnung miteinander verbunden sind. Geprägt war diese Idee von den Impulsen des Zweiten Vatikanischen Konzils, das die Kirche ausdrücklich dazu aufrief, sich als Gesprächspartnerin einer sich wandelnden Gesellschaft zu verstehen.
Kunst & Architektur als Ausdruck einer Idee
Kunst & Architektur waren von Beginn an Ausdruck dieser visionären Idee. Der von Wilhelm Holzbauer entworfene Bau zählt zu den bedeutenden Projekten der Erzdiözese im 20. Jahrhundert. Die Jubiläumsausstellungen nehmen darauf Bezug.

Eine Dokumentation zur Eröffnung des Zentrums für Erwachsenenbildung der Erzdiözese Salzburg, Salzburg 1976