Ruedi Arnold

Ruedi Arnold, Dagegen, 2010, Eisen, Papiermaché

1967- 1970" Immer wieder kreisen meine Arbeiten um ein „Sowohl als auch“. Wenn sie nicht zu dessen Gegenteil – dem „Weder noch“ – verkommen sollen, muss alles in ihnen, nach beiden Seiten der Doppelwertigkeit hin, ganz entscheidend sein: Eindeutig ambivalent. Das zwingt mich zur Klärung. Erklären kann der Schwebezustand des „Sowohl als auch“ allerdings nichts. Aber es ist spannend, nach ihm zu suchen.“ Ruedi Arnold


Ruedi Arnolds Arbeiten passieren auf der Grundlage der Dinge des Alltags, der Materialien und der Natur ohne dabei nur in Annäherung einer Abbildung oder Dokumentation zu geraten. So weit entfernt befindet er sich mit seiner künstlerischen Intention, als Künstler ausschließlich deren Form neu zu konstruieren. Der sichtbare Kontrast zwischen neu konstruierten und a-morphen Formen ergibt sich aus den unterschiedlichen Materialqualitäten der einzelnen Exponate. Die Zeichnung bleibt dabei der Ausgangspunkt der plastischen Umsetzung.

 

BIOGRAPHIE

*1945                    in Luzern, Schweiz

1962- 1966          Bildhauerausbildung an der Kunstgewerbeschule Luzern

1967- 1970          Akademie der bildenden Künste Wien (Prof. F. Wotruba)

1974- 1975          Lehrbeauftragter an der Akademie für angewandte Kunst, Wien

Seit 1976             Professor an der Hochschule "Mozarteum" in Salzburg 

 

EINZELAUSSTELLUNGEN (Auswahl)

2012                 Stadt Galerie, Salzburg

1980                 Galerie Annasäule, Innsbruck

1979                 Museumspavillon des Mirabellgartens, Salzburg

1977 / 1980      Arlecciono, Luzern

1977 / 1972      Galerie Schill (jetzt Apropos), Luzern

1974                 Galerie Twerenbold, Luzern


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