Gerhard Brandl

Der Künstler Gerhard Brandl ist in seinem Schaffen vielfältig unterwegs.
Er arbeitet in der Malerei, dann wieder mit dem Tintenstrahldrucker oder initiiert Projekte, die auf Jahre hin angelegt sind. Der Aufgabe eines Ambos für eine Kapelle stellt er sich genauso wie dem Begleiten von Kommunikationsprozessen als Vorsitzender der Künstlervereinigung MAERZ.


Im Projekt "Z wie Zeichensetzung" (das im Rahmen von "Die Kunst der Linie" in Oberösterreich gezeigt wurde) tritt uns Gerhard Brandl als Zeichner gegenüber. Ein Zeichner, der sich jedoch mit dem Produkt verschiedener Grafikzyklen nicht zufrieden gibt, sondern die Blätter, die grafisch zu einer weiteren Bearbeitung angelegt sind, an Komponisten und Literaten weitergibt. Diese sind aufgefordert, die Grafiken (jeweils 8 Stück) in der für seine oder ihre Sparte typischen Art und Weise für Aufzeichnungen zu ihren Kompositionen oder literarischen Entwürfen zu verwenden. Das Ergebnis ist zwar kein Briefverkehr, wie wir ihn von Mozart kennen, jedoch nicht weniger beachtlich. Gibt es doch wie in einem Kaleidoskop einen scheinbar zufällig zusammengewürfelten Überblick über zeitgenössische Literaten und Komponisten, der sich bildlich manifestiert.


So wurden die Grafiken als Schreibunterlage, Notizblock, Notenblatt für neue Kompositionen etc. verwendet. Entstanden sind Blätter, die ein vielschichtiges Elaborat von jeweils drei Kunstschaffenden verschiedener Sparten darstellen.


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