Kardinal König Kunstpreis

Erzbischof Dr. Franz Lacken, Julia Haller

Dr. Erzbischof Dr. Franz Lacken, Dr. Antonia Gobiet

Erzbischof Dr. Alois Kothasser, Dr. Antonia Gobiet, Foto Erzdiözese Salzburg

Erzbischof Dr. Alois Kothasser, Kathi Hofer / Foto Erzdiözese Salzburg

Prälat Dr. Johannes Neuhardt, Christian Mayer

Kardinal König Kunstpreis

Die Begegnung von Künstlerinnen und Künstlern mit der römisch-katholischen Kirche zu fördern, war ausdrückliches Anliegen Franz Kardinal Königs, dieses großen österreichischen Kirchenmannes und Brückenbauers. 

Alle zwei Jahre wird der nach Kardinal König benannte Kunstpreis im Rahmen eines großen Festaktes an eine Künstlerin / einen Künstler verliehen. Ausgezeichnet wird ein Werk, das eine für den zeitgenössischen künstlerischen und gesellschaftlichen Diskurs wichtige Position darstellt. 

Mit der Vergabe des mit 11.000,- Euro dotierten Kunstpreises setzt die Salzburger Erzdiözese eine wesentliche und nachhaltige Initiative zur Förderung der künstlerischen Produktion hierzulande und schafft eine neue Plattform für den Austausch zwischen Kunst und Kirche. 


"Die Kirche muss in einer Zeit, in der sie nur mehr rudimentär als Auftraggeberin für Kunst auftritt, umso mehr zeigen, dass sie den Blick auf die autonom gewordene Kunst nicht aufgeben kann und will", meinte Erzbischof Alois Kothgasser zur Errichtung des Kardinal-König-Kunstfonds im Herbst 2004 in St. Virgil Salzburg. 

Erstmals verliehen wurde der Kunstpreis 2005. Auf Vorschlag einer fünfköpfigen, hochkarätig besetzten Jury wurde der 1970 in Kärnten geborene, heute in Wien lebende und arbeitende Künstler Hans Schabus einstimmig zum Preisträger gewählt. 

Ebenfalls einstimmig wurde 2007 dem Künstlerduo Nicole Six und Paul Petritsch und 2009 Marko Lulic der Preis zuerkannt. 

2011 erhielt Christian Mayer den Preis für das Werk "In the instant of memory, everything was swirling and dissolving". 

Zur Preisträgerin 2013 kürte eine hochkarätig besetzte Jury die in Salzburg geborene Künstlerin Kathi Hofer mit ihrem Werk „craftivism” im Kontext ihres stringenten Gesamtschaffens. Die raumgreifende Installation setzt sich kritisch mit Kreativität in unserer heutigen Gesellschaft auseinander. 


Eine besonders kompromisslose Haltung zeichnet das Werk von Julia Haller aus, die zur Preisträgerin des Kardinal-König-Kunstpreises 2015 gekürt wurde.


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