Überfördern wir unsere Kinder?

2. Themenschwerpunkt aus der Reihe Baustelle Kindheit

Ist mein Kind gut genug? Ist es für das „echte“ Leben ausreichend gerüstet? Eltern wollen das Beste für ihr Kind – und was will Ihr Kind? Luise Hollerer, Graz und Renate Zimmer, Osnabrück forschen darüber, was Kinder stärkt, was sie wirklich unterstützt, was Eltern und Pädagog/innen tun können.

Für eine gelingende Kindheit im 21. Jahrhundert braucht es einen gründlich durchdachten und nachvollziehbaren Plan, denn die Baustelle Kindheit ist groß und die Auswahl der Bausteine nicht immer einfach. Wer ist Architekt, Architektin von Kindheit und wer baut aller mit?

Der Staat greift immer früher ein, reguliert und normiert, die Verantwortung von Eltern und Pädagog/innen wird zurück gedrängt. Wo bleiben die freien Räume, die Freiräume für individuelle Entwicklung? Welche Rahmenbedingungen sichern eine gelingende Kindheit? Und welche Bilder von Kindheit bringen Eltern und Pädagog/innen mit, die nicht immer förderlich sind?

Referentinnen:
Luise Hollerer
Klinische und Gesundheitspsychologin Professorin für Psychologie und Persönlichkeitstraining an der KPH-Graz
Renate Zimmer
Erziehungswissenschaftlerin mit dem Schwerpunkt „Frühe Kindheit“ und Direktorin des Niedersächsischen Instituts für Frühkindliche Bildung und Entwicklung (nifbe), Osnabrück
Holger Förster
Kinderarzt Salzburg Doris Lindner Sozialarbeiterin, Ehe-, Familien- und Lebensberaterin, Salzburg
Elternvertreterin, TEZ (Tageselternzentrum) Salzburg  

4 Kontroversen mit Fachleuten und regionalen Expert/innen

Zielgruppe:
Eltern, Elternbildner/innen, Pädagog/innen, Sozialpädagog/innen, Tages- und Pflegeeltern, Berater/innen, Multiplikator/innen, Politiker/innen

Veranstaltungsnr. Beginn Ende ReferentInnen Format Beitrag Max. Pers.
18-0874 29.05.2018
19:00
29.05.2018
21:00
Vortrag 12,00 € 300