Jung und Alt. Widerstand und das Verhältnis der Generationen

Podiumsgespräch

Mo. 18.01.2021, 19.30 bis 21.00 Uhr

„Die Jungen jetten das ganze Jahr in der Welt herum und demonstrieren dann lautstark auf der Straße gegen den Klimawandel.“ „Die Alten haben uns eine Welt ohne Zukunft hinterlassen, und wir sollen das jetzt ausbaden.“
Das Verhältnis der Generationen untereinander ist – wenn es um Protest und Widerstand geht – ambivalent. Für manche junge Aktivist/innen ist die Unterstützung durch Ältere gewünscht und ein Zeichen von Wertschätzung und Solidarität. Andere wiederum leiden unter Paternalismus und Dominanz von Seiten einer Generation, deren eigene Jugendproteste dem Grundsatz gefolgt waren: „Trau keinem über dreißig!“
Gibt es überhaupt generationsspezifische Formen von Protestkultur? Sind junge Menschen phantasievoller, revolutionärer oder hedonistischer? Sind Ältere erfahrener, pragmatischer oder resignativer? Machen kollektive Zuschreibungen von Schuld, Verantwortung und Widerständigkeit auf der Ebene der Generationen Sinn oder gilt es, individuellen Stimmen einen gemeinsamen Ausdruck zu verleihen?
Diese Fragen diskutieren junge und ältere Aktivist/innen mit Sozial- und Protestforscher/innen und einem generationenübergreifenden Publikum.

Referierende u.a.:

Laura Grossmann
Klimaaktivistin von "System Change, not Climate Change", Wien

Susanne Scholl
Journalistin, "Omas gegen rechts", Wien

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Kooperation mit Friedensbüro Salzburg
Gefördert von Österreichische Gesellschaft für Politische Bildung
Veranstaltungsnr. Beginn Ende ReferentInnen Format Beitrag Max. Pers.
21-0563 18.01.2021
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