Geraldine Niedersüß, Regina Seibl, Bettina Danzl

Hinterbliebene nach Suizid - Raum für ein Tabu

Ausstellungsprojekt

Jedes Jahr verlieren tausende Österreicher/innen einen nahestehenden Menschen durch Suizid. Ihr Leben verändert sich dadurch tiefgreifend und unumkehrbar. Und sie stoßen immer noch auf eine Mauer des Schweigens, die das Thema Suizid umgibt und die sie oft zu sehr einsamen Trauernden macht. Zentrales Anliegen dieses Projekts von Regina Seibl und Bettina Danzl ist, diesem Tabu auf behutsame, aber offene und klare Weise entgegenzutreten. In dieser Ausstellung werden Hinterbliebene nach einem Suizid mit ihrer Trauer und ihren Erfahrungen sichtbar, aber auch ihre Schritte aus dem allgegenwärtigen Schatten dieses Ereignisses. Vielleicht kann damit anderen Betroffenen Mut und Hoffnung vermittelt und mehr Bewusstsein für die Anliegen und Bedürfnisse Hinterbliebener geweckt werden.

Eröffnung:
Mi. 15.11.2017, 19.30 Uhr
Trauer nach Suizid. Inhaltlicher Input von Regina Seibl
Die Fotografin, Bettina Danzl, ist anwesend.

Mi. 15.11.2017, 18.00 Uhr
Ökumenischer Gottesdienst in der Emmaus-Kapelle von St. Virgil für Menschen, die jemanden durch Suizid verloren haben

Mo. 20.11.2017, 14.00 bis 17.30 Uhr
Margarita Paulus (Theologin und Seelsorgerin) und Geraldine Niedersüß (betroffene Angehörige) sind vor Ort und stehen auf Wunsch für Gespräche zur Verfügung.

Projektverantwortliche:
Bettina Danzl
Fotografin, Hof b. Salzburg
Regina Seibl
Pädagogin und Supervisorin, pro mente tirol, SUPRA – Suizidprävention Austria

Freier Eintritt.

Kooperation mit dem Seelsorgeamt der Erzdiözese Salzburg, dem Evangelischen Bildungswerk Salzburg und AhA! Angehörige helfen Angehörigen

Öffnungszeiten:
Mo. bis Sa. 08.00 bis 20.00 Uhr
So. 08.00 bis 12.00 Uhr

Mi. 15.11.2017 bis Mo. 20.11.2017

Veranstaltungsnr. Beginn Ende ReferentInnen Format Beitrag Max. Pers.
17-0154 15.11.2017
19:30
20.11.2017
20:00
Geraldine Niedersüß, Regina Seibl, Bettina Danzl ohne Zuordnung 0,00 € 0