DAS ERSCHÖPFTE SELBST
Freitag und Samstag dieser Woche veranstaltet St. Virgil Salzburg, gemeinsam mit dem GIZ (Gesundheitsinformationszentrum) der Salzburger Gebietskrankenkasse in der Reihe Zeitkrankheiten die Herbsttagung mit dem Titel: "Das erschöpfte Selbst."
Burnout - Depression - Sucht
Warum nehmen diese Phänomene in unserer modernen Gesellschaft so rasant zu? Woher kommt der häufige Orientierungsverlust von immer mehr Menschen in jedem Lebensalter und aus allen Bevölkerungsschichten? Das sind die Eingangsfragen dieser Tagung, die neben fachlich interessiertem Publikum auch für Betroffene oder betroffene Angehörige offen ist
Menschen halten den ständigem Wandel nicht aus
Flexibilität, lebenslanges Lernen, Anpassungsfähigkeit an Neues und Mobilität, - das sind die Schlagworte zu den beruflichen Anforderungsprofilen der heutigen Arbeitswelt. Für Psyche und Körper ist der ständige Wandel eine permanente Belastung. "Die Depression ist nicht eine Krankheit des Unglücks, sondern die Krankheit des Wechsels", so Alain Ehrenberg in seinem Buch: "Das erschöpfte Selbst."
Folgende ExpertInnen sind die GeprächspartnerInnen während der Tagung:
Prof. Dr. Dr. Rolf Haubl, Sigmund Freund Institut, Frankfurt,
Dr. Amanda Nimmerrichter, Ärztin für Psychotherapie, Wien
PD Dr. Heim Böker, Zentrum für Depression- und Angstbehandlung, Zürich
Günter Funke, Logotherapeut, Berlin
Dr. Bettina Waldhelm-Auer Klin. Psychologin, Salzburg
Dr. Alexandra Kostrba-Steinbrecher Psychosomatische Medizin, Salzburg
u. a.
Was Halt geben kann
"Es ist uns bei diesen Tagungen immer ein Anliegen über die Analyse hinaus, Handlungsstrategien zu erarbeiten", so Mag. Johanna Wimmesberger die Koordinatorin der Tagung. Neben der Vorstellung von konkreten Projekten, wird es auch einen breiten Diskussionsraum für Maßnahmen geben, sowohl aus dem persönlichen als auch aus dem kollektiven Bereich.


