Leben nach dem Krieg?
Aufbrüche nach dem gewaltvollen Zerfall Jugoslawiens
| Veranstaltungsnr.: | 12-0308 |
| Beginn: | 27.01.12, 13:00 |
| Ende: | 28.01.12, 12:30 |
| ReferentInnen: | Dr. Martina Fischer |
| Typ: | Tagung |
| Beitrag: | 35,00 |
| Max. TeilnehmerInnen: | 120 |
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verlassen und versucht in anderen Ländern, u.a. in Österreich, einen neuen „Alltag“ zu leben. Die Frage nach Gerechtigkeit bleibt ein zentrales Thema.
Der Austausch über unterschiedliche Wahrnehmungsperspektiven ermöglicht einen Einblick in den Zusammenhang von Geschichte und Erinnerungskultur. Dadurch eröffnen sich neue Perspektiven in der Konfliktbearbeitung.
Mit dem Dreischritt:
• anerkennen, was Menschen erlebt haben;
• Auseinandersetzung mit diesen Wahrnehmungen;
• Aufbrüche zur Versöhnung
leistet die Tagung einen Beitrag zum Zusammenleben mit Differenzen und zum konstruktiven Umgang mit Konflikten und stellt die Frage nach den Voraussetzungen eines gelingenden Versöhnungsprozesses –auch in Migrationskontexten.
Folgende Fragen werden u.a. diskutiert:
• Welche Rolle spielt die Auseinandersetzung mit der Geschichte/mit dem Konflikt?
• Wann ist die Zeit reif für eine kollektive Aufarbeitung?
• Welche Rolle spielt der wirtschaftliche Fortschritt der Region für eine kollektive Aufarbeitung?
• Welche Rolle spielt die Geschichte bei aktuellen Konflikten unter (jugendlichen) Migrantengruppen?
Die Tagung richtet sich an MultiplikatorInnen, SozialarbeiterInnen, FriedensarbeiterInnen, Menschen mit biographischen Hintergründen in Ex-Jugoslawien, LehrerInnen, Interessierte.
ACHTUNG!!! Zusätzlicher Programmpunkt am 27.01.2012, 19.30 Uhr:
DA RATA NE BUDE - …dass es keinen Krieg gibt
Friedensradfahrt in Bosnien-Herzegowina im September 2011
Präsentation von Pete Hämmerle (Internationaler Versöhnungsbund )
ReferentInnen:
Dr. Vedran Dzihic, Politikwissenschafter, Genf, Sarajevo, Wien
Pavo Janjic Baumgartner, Mediator und Sozialarbeiter, Salzburg
Univ.-Prof.in Dr.in Martina Fischer, Berghof Conflict Research, Berlin
Vasvija Orascanin, Caritas Salzburg, Bad Hofgastein
Mag. Michael Schreckeis, Therapeut, Salzburg
Nenad Vukosavljevic, CNA - Center for nonviolent action, Belgrad
Beitrag: € 35,-
SchülerInnen und Studierende: € 19,-
Anmeldung erforderlich.
Gemeinsame Veranstaltung mit Friedensbüro Salzburg
Freitag, 27. Jänner, 13.00 bis
Samstag, 28. Jänner 2012, 13.00 Uhr
Der Workshop am Samstag ist auch extra besuchbar!


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