Übergewicht und Adipositas
| Veranstaltungsnr.: | 10-0166 |
| Beginn: | 15.10.10, 10:30 |
| Ende: | 16.10.10, 12:30 |
| Typ: | Tagung in der Reihe "Zeitkrankheiten" |
| Beitrag: | 55,00 |
| Max. TeilnehmerInnen: | 120 |
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Im modernen Arbeitsalltag gibt es kaum noch fixe Essenszeiten. Viel wird unterwegs gegessen. Die Industrie greift diesen Trend auf, indem sie immer mehr fettreiche Fertigprodukte niederer Qualität auf den Markt bringt, SchülerInnen versorgen sich mit zuckerhaltigen Getränken, Pizzen und Kartoffelchips.
Gaben wir vor einigen Jahrzehnten noch 50% des Einkommens für Lebensmittel aus, liegt der Anteil heute nur noch bei 11%. Die Medien berichten, wie man sich richtig ernährt, wobei Diskussionen über Genfood, functional food und Meldungen über diverse Gifte in unserer Nahrung uns KonsumentInnen oft verwirren.
Warum messen wir der Nahrung nicht den Wert bei, der ihr gebührt? Geht es immer noch zu oft um Quantität: Beim übergewichtigen Körper genauso wie beim magersüchtigen spielen gesellschaftlich-normierte Bilder und damit einhergehende Schönheitsideale eine Rolle.
Bei der Tagung "Adipositas und Übergewicht" versuchen namhafte ExpertInnen aus unterschiedlichen Bereichen, die relevanten Themen zu behandeln und die damit verbundenen Fragen zu beantworten:
- Persönlicher Lebensstil: Warum essen wir, auch wenn wir keinen Hunger haben? Welche körperlichen Folgen sind durch ständige übermäßige Nahrungszufuhr und daraus resultierendem Übergewicht zu erwarten? Wie kann man den Kreislauf unbefriedigender Diäten durchbrechen und zu einer anhaltenden Änderung des Essverhaltens gelangen?
- Kinder und Jugendliche: Wie beeinflusst der familiäre Lebensstil das gesundheitliche Wohlbefinden und somit das Gewicht von Kindern und Jugendlichen? Welche Präventionsprogramme für Kindergärten und Schulen sind zu empfehlen?
- Gesellschaftliche Fragen: Welchen Zusammenhang gibt es zwischen sozioökonomischer Benachteiligung und Übergewicht? Können Geschmacksschulung, die Bemühungen um den Erhalt regionaler Nahrungsmittelvielfalt wie sie die Slow-Food-Bewegung betreibt eine Trendumkehr von quantitativen hin zum qualitativen Konsum bewirken?
Die Tagung richtet sich an Betroffene und deren Angehörige, PädagogInnen, (Schul)ÄrztInnen, TherapeutInnen, SozialarbeiterInnen, ErnährungsberaterInnen, in der Jugendarbeit Tätige und Interessierte.
ReferentInnen:
Univ.-Prof.in Dr.in Elisabeth Ardelt-Gattinger, Salzburg
Mag.a Sabine Dämon, Salzburg
Univ.-Prof. Dr. Lothar Kolmer, Salzburg
Prof.in Dr.in Ingrid-Ute Leonhäuser, Gießen
Prim. Univ.-Doz. Dr. Karl Miller, Hallein
Univ.-Doz. Dr. Bernhard Paulweber, Salzburg
Assoz. Prof.in Dr.in Susanne Ring-Dimitriou, Salzburg
FAss. Dr. Daniel Weghuber, Salzburg
Beitrag: € 55,-
Lehrlinge/SchülerInnen/Studierende: € 20,-
Anmeldung erforderlich!
Detailprogramm erhältlich und als Download unter: www.virgil.at
Gemeinsame Veranstaltung mit dem Gesundheitsinformationszentrum der Salzburger Gebietskrankenkasse
Freitag, 15. Oktober, 10.30 bis
Samstag, 16. Oktober 2010, 12.30 Uhr
Im Rahmen der Tagung, extra besuchbar:
Prävention von Adipositas bei Kindern und Jugendlichen
FAss. Dr. Daniel Weghuber, Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde, Landeskrankenhaus Salzburg
Freitag, 15. Oktober 2010, 19.30 bis 21.00 Uhr
Beitrag: € 7,50
Lehrlinge/SchülerInnen/Studierende: € 3,-


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