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Kardinal König Kunstpreis

Die Begegnung von Künstlerinnen und Künstlern mit der römisch-katholischen Kirche zu fördern, war ausdrückliches Anliegen Franz Kardinal Königs, dieses großen österreichischen Kirchenmannes und Brückenbauers.

Alle zwei Jahre wird der nach Kardinal König benannte Kunstpreis im Rahmen eines großen Festaktes an eine Künstlerin / einen Künstler verliehen. Ausgezeichnet wird ein Werk, das eine für den zeitgenössischen künstlerischen und gesellschaftlichen Diskurs wichtige Position darstellt.

Mit der Vergabe des mit 10.000,- Euro dotierten Kunstpreises setzt die Salzburger Erzdiözese eine wesentliche und nachhaltige Initiative zur Förderung der künstlerischen Produktion hierzulande und schafft eine neue Plattform für den Austausch zwischen Kunst und Kirche.
"Die Kirche muss in einer Zeit, in der sie nur mehr rudimentär als Auftraggeberin für Kunst auftritt, umso mehr zeigen, dass sie den Blick auf die autonom gewordene Kunst nicht aufgeben kann und will", meinte Erzbischof Alois Kothgasser zur Errichtung des Kardinal-König-Kunstfonds im Herbst 2004 im Bildungszentrum St. Virgil.

Auch Anfang des 21. Jahrhunderts sei daher ein neuerlicher Brückenschlag notwendig, um den nie ganz abgerissenen Dialog neu zu beleben.

Erstmals verliehen wurde der Kunstpreis 2005. Auf Vorschlag einer fünfköpfigen, hochkarätig besetzten Jury wurde der 1970 in Kärnten geborene, heute in Wien lebende und arbeitende Künstler Hans Schabus einstimmig zum Preisträger gewählt.

Ebenfalls einstimmig wurde 2007 dem Künstlerduo Nicole Six und Paul Petritsch und 2009 Marko Lulic der Preis zuerkannt.

2011 erhielt Christian Mayer den Preis für das Werk "In the instant of memory, everything was swirling and dissolving".
St. Virgil