Kardinal-König-Kunstpreis 2011
Ausstellung mit allen nominierten KünstlerInnen
Anna Artaker, Catrin Bolt, Zoé Byland, Sevda Chkoutova, Judith Fegerl, Rainer Gamsjäger, Nilbar Güres, Clemens Hollerer, Karl Karner, Luisa Kasalicky, Leopold Kessler, Ulrike Königshofer, Daniel Leidenfrost, Sonia Leimer, Christian Mayer, Christoph Meier, Karin Peyker, Florian Pumhösl, Arnold Reinthaler, Lucie Stahl, Sofie Thorsen,Timotheus Tomicek, Nadim Vardag, Anna Witt
Zur Ausstellung erschien ein Katalog im Müry Salzmann Verlag , der die 24 Anwärter-Projekte auf den Kardinal-König-Kunstpreis 2011 vorstellt. Dieser ist direkt im Verlag oder im Buchhandel zu erhalten.
Christian Mayer
Preisträger des Kardinal-König-Kunstpreises 2011
Christian Mayer wurde 1976 in Sigmaringen geboren und studierte an der Hochschule der Bildenden Künste Saarbrücken und der Akademie der Bildenden Künste Wien. Er lebt und arbeitet in Wien.
Der Künstler ist Mitherausgeber einer Zeitschrift mit wechselndem Namen.
Seine Arbeiten wurden bei zahlreichen Ausstellungen gezeigt, unter anderem: Galerie Christian Nagel, Berlin (solo), Galerie Mezzanin, Wien (solo); Austrian Cultural Forum, Warschau (solo); New Talents, Art Cologne (solo); Mumok, Wien; Manifesta 7, Rovereto; Centre d'Art Passerelle, Brest; Galerie Georg Kargl, Wien; Shedhalle Zürich; 26th Sao Paulo Biennale
Was uns der Foto- und Installationskünstler Christian Mayer zeigt und was nicht, ist das Spannende an seinen Arbeiten.
Ausschlaggebend für die Prämierung ist sowohl die Stringenz der eingereichten Arbeit "In the instant of memory, everything was swirling and dissolving", einer Serie von 450 Polaroids aus dem Jahr 2009, als auch die Qualität und Konsequenz des bisherigen Gesamtwerks.
Detail aus der Arbeit von Christian Mayer, In the instant of memory, everything was swirling and dissolving (portraits 2), 2009, gerahmt 104 x 74 cmCourtesy evn collection, Copyright Christian Mayer, Foto vom Rahmen Lisa Rastl
Detaillierte Informationen zur Arbeit „In the instant of memory, everything was swirling and dissolving“ finden Sie hier!
Begründung der Jury
In medienübergreifenden und installativen Arbeiten hebt Christian Mayer die Zusammenhänge zwischen soziokulturellen Entwicklungen, Sprachregelungen, massenmedialen Bildgebungsverfahren und Lebensstilen ins Bewusstsein. Er rückt damit die Bedingungen des Wahrnehmens und Verstehens im Verhältnis zu ihren kulturellen und technologischen Voraussetzungen ins Zentrum. Unterschiedliche Zeiten und Kulturen, das Fremde und das Vertraute werden dabei einer geschichtskritischen Interpretation unterzogen, die zugleich unseren Blick auf die Gegenwart und deren historische Prägungen schärft. Die Arbeiten reflektieren nicht nur die gesellschaftspolitischen und kunstgeschichtlichen Zusammenhänge zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen dem Fremden und dem Eigenen, sondern geben sich auch selbst als geschichtsbedingte ästhetische Artefakte zu erkennen. Sie handeln nicht nur vom Künstlichen unserer Wirklichkeits- und Naturvorstellungen, sondern stellen ihre eigene artifizielle Struktur auch offen zur Schau.
Mayers geschichts- und medienübergreifendem Ansatz entspricht das Interieurhafte seiner Inszenierungen, in denen Bilder, Objekte und der Raum miteinander verschränkt sind und den Betrachter einbeziehen.
Die Vergabe des Preises an Christian Mayer erfolgte, da er mit seinem künstlerischen Ansatz präzise kulturhistorische und gegenwartsbezogene Recherchen in konzeptuell und sinnlich-ästhetisch gleichermaßen überzeugende Arbeiten übersetzt.
Jurymitglieder
Dr. Rainer Fuchs (mumok, Wien)
MMag. Alois Kölbl (Redakteur der Zeitschrift Kunst und Kirche, Graz )
MMMag. Hubert Nitsch (Kunstrefernt und Diözesankonservator, Linz; Kunstraum St. Virgil, Salzburg)
Dir. Dr.in Angelika Nollert (Neues Museum für Kunst und Design, Nürnberg)
Dr.in Margit Zuckriegl (Museum der Moderne, Salzburg)
Ausstellungsdauer:
29. November 2011 bis 11. Februar 2012
19.12. bis 29.12. 2011 und 5.1. bis 8.1. 2012 geschlossen
Öffnungszeiten:
Montag bis Samstag, 8.00 bis 20.00 Uhr
Sonntag, 8.00 bis 12.00 Uhr
Eintritt frei!
Anna Artaker, Catrin Bolt, Zoé Byland, Sevda Chkoutova, Judith Fegerl, Rainer Gamsjäger, Nilbar Güres, Clemens Hollerer, Karl Karner, Luisa Kasalicky, Leopold Kessler, Ulrike Königshofer, Daniel Leidenfrost, Sonia Leimer, Christian Mayer, Christoph Meier, Karin Peyker, Florian Pumhösl, Arnold Reinthaler, Lucie Stahl, Sofie Thorsen,Timotheus Tomicek, Nadim Vardag, Anna Witt
Zur Ausstellung erschien ein Katalog im Müry Salzmann Verlag , der die 24 Anwärter-Projekte auf den Kardinal-König-Kunstpreis 2011 vorstellt. Dieser ist direkt im Verlag oder im Buchhandel zu erhalten.
Christian Mayer
Preisträger des Kardinal-König-Kunstpreises 2011
Christian Mayer wurde 1976 in Sigmaringen geboren und studierte an der Hochschule der Bildenden Künste Saarbrücken und der Akademie der Bildenden Künste Wien. Er lebt und arbeitet in Wien.
Der Künstler ist Mitherausgeber einer Zeitschrift mit wechselndem Namen.
Seine Arbeiten wurden bei zahlreichen Ausstellungen gezeigt, unter anderem: Galerie Christian Nagel, Berlin (solo), Galerie Mezzanin, Wien (solo); Austrian Cultural Forum, Warschau (solo); New Talents, Art Cologne (solo); Mumok, Wien; Manifesta 7, Rovereto; Centre d'Art Passerelle, Brest; Galerie Georg Kargl, Wien; Shedhalle Zürich; 26th Sao Paulo Biennale
Was uns der Foto- und Installationskünstler Christian Mayer zeigt und was nicht, ist das Spannende an seinen Arbeiten.
Ausschlaggebend für die Prämierung ist sowohl die Stringenz der eingereichten Arbeit "In the instant of memory, everything was swirling and dissolving", einer Serie von 450 Polaroids aus dem Jahr 2009, als auch die Qualität und Konsequenz des bisherigen Gesamtwerks.
Detail aus der Arbeit von Christian Mayer, In the instant of memory, everything was swirling and dissolving (portraits 2), 2009, gerahmt 104 x 74 cmCourtesy evn collection, Copyright Christian Mayer, Foto vom Rahmen Lisa Rastl
Detaillierte Informationen zur Arbeit „In the instant of memory, everything was swirling and dissolving“ finden Sie hier!
Begründung der Jury
In medienübergreifenden und installativen Arbeiten hebt Christian Mayer die Zusammenhänge zwischen soziokulturellen Entwicklungen, Sprachregelungen, massenmedialen Bildgebungsverfahren und Lebensstilen ins Bewusstsein. Er rückt damit die Bedingungen des Wahrnehmens und Verstehens im Verhältnis zu ihren kulturellen und technologischen Voraussetzungen ins Zentrum. Unterschiedliche Zeiten und Kulturen, das Fremde und das Vertraute werden dabei einer geschichtskritischen Interpretation unterzogen, die zugleich unseren Blick auf die Gegenwart und deren historische Prägungen schärft. Die Arbeiten reflektieren nicht nur die gesellschaftspolitischen und kunstgeschichtlichen Zusammenhänge zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen dem Fremden und dem Eigenen, sondern geben sich auch selbst als geschichtsbedingte ästhetische Artefakte zu erkennen. Sie handeln nicht nur vom Künstlichen unserer Wirklichkeits- und Naturvorstellungen, sondern stellen ihre eigene artifizielle Struktur auch offen zur Schau.
Mayers geschichts- und medienübergreifendem Ansatz entspricht das Interieurhafte seiner Inszenierungen, in denen Bilder, Objekte und der Raum miteinander verschränkt sind und den Betrachter einbeziehen.
Die Vergabe des Preises an Christian Mayer erfolgte, da er mit seinem künstlerischen Ansatz präzise kulturhistorische und gegenwartsbezogene Recherchen in konzeptuell und sinnlich-ästhetisch gleichermaßen überzeugende Arbeiten übersetzt.
Jurymitglieder
Dr. Rainer Fuchs (mumok, Wien)
MMag. Alois Kölbl (Redakteur der Zeitschrift Kunst und Kirche, Graz )
MMMag. Hubert Nitsch (Kunstrefernt und Diözesankonservator, Linz; Kunstraum St. Virgil, Salzburg)
Dir. Dr.in Angelika Nollert (Neues Museum für Kunst und Design, Nürnberg)
Dr.in Margit Zuckriegl (Museum der Moderne, Salzburg)
Ausstellungsdauer:
29. November 2011 bis 11. Februar 2012
19.12. bis 29.12. 2011 und 5.1. bis 8.1. 2012 geschlossen
Öffnungszeiten:
Montag bis Samstag, 8.00 bis 20.00 Uhr
Sonntag, 8.00 bis 12.00 Uhr
Eintritt frei!
| Downloads | Size | Type |
| Christian Mayer „In the instant of memory, everything was swirling and dissolving“ | 9 KB |




