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"In der Freude geht noch die Schöpfung vor sich"

Der Mensch auf der Suche nach Freude und Glück, nach Sinn und Erfüllung

Veranstaltungsnr.:10-0137
Beginn:01.05.10, 09:00
Ende:02.05.10, 12:30
ReferentInnen:Prof. Dr. Otto Betz
Beitrag:42,00
Max. TeilnehmerInnen:40
"Glückselig leben will jedermann, aber was zu einem glückseligen Leben gehöre, das ist den meisten unklar und verborgen", so hat es schon Seneca formuliert.
Wonach sucht der Mensch? Ist es ein permanentes Glücksgefühl, ist es Erfolg und Anerkennung, ist es Macht und Reichtum?
In einer Bachkantate werden wir gewarnt: "Man nehme sich in Acht, wenn das Glücke lacht". Vielleicht ist die Freude eine viel wichtigere Erfahrung im Leben.
Glück hat etwas Zufälliges und Trügerisches, man kann es nicht festhalten und schon gar nicht herbeizwingen. Freude dagegen hat mit unserer Aufmerksamkeit zu tun, ob wir nämlich die Angebote in unserem Alltagsleben wahrnehmen und dankbar nutzen. Vielleicht ist die Unfähigkeit zur Freude eine der größten Gefahren des Menschen. Unsere inneren Kräfte brauchen den Impuls der Hoffnung, aber auch der Lust am Leben, die Zuversicht, "dass es sich lohnt". Hat Jesus eine "Glücksbotschaft" gebracht? Nein, es war eine Botschaft der Freude. Er kam als Augenöffner und Mutmacher. Er wollte, dass wir nicht den trügerischen Illusionen verfallen, sondern die Welt als Bereich der großen Aufgaben und Chancen erkennen. Die Schöpfung ist kein Schlaraffenland, aber ein Bereich, in dem wir die Freude finden können.

Referent:
Prof. Dr. Otto Betz, Religionswissenschaftler, Autor, Passau

Beitrag: € 42,-

Begrenzte TeilnehmerInnenzahl (max. 40): Anmeldung erforderlich!

Samstag, 1. Mai, 9.00 bis 21.00 und
Sonntag, 2. Mai 2010, 9.00 bis 12.30 Uhr
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