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Der Seele eine Stimme geben

Der gregorianische Choral - eine gesungene Ikone

Veranstaltungsnr.:12-0359
Beginn:20.04.12, 17:30
Ende:21.04.12, 20:00
ReferentInnen:Gregor Baumhof OSB
Typ:Seminar
Beitrag:45,00
Max. TeilnehmerInnen:20
Der gregorianische Choral ist eine der ältesten Formen der Meditation. Gegenüber anderen Praktiken bezieht er das Instrument der Singstimme und das geoffenbarte Wort Gottes in den Vollzug ein und vermag dadurch in besonderer Intensität die geistigen, leiblichen und emotionalen Kräfte des Menschen zu wecken. Sein Ausgangspunkt ist die gesungene Verkündigung eben dieses Wortes Gottes in der Liturgie, sein Ziel die Versenkung in dieses Wort.

Unabhängig von seiner Aufgabe für den Gottesdienst, stellt der gregorianische Choral aber auch ein Kulturgut von hohem künstlerischen Wert dar. Dank der Schönheit, Harmonie und Ausdruckskraft seiner ganz aus der Sprache erblühenden Melodien gilt dieser Gesang als vollendete Ausprägung einstimmiger Musik des Abendlandes.

Mit einer Auswahl von Gesängen des Chorals, die in der Festzeit zwischen Ostern und Pfingsten besonders reich und tief ausgelegt sind, wollen wir uns in die Bewegung dieser Zeit ein-schwingen und ein-stimmen, indem wir uns auf die Gesänge hörend und singend einlassen. Wir können so unserer eigentlichen Lebensperspektive innewerden, die sich aus der vom Heiligen Geist geleiteten Betrachtung des Geheimnisses der Auferstehung Christi für uns ergibt.

Die Erarbeitung der Gesänge, die wir in den Vorarbendgottesdienst einbringen, wird ergänzt durch Hilfestellungen zum guten Gebrauch unseres Atems und unseres Instrumentes "Stimme". Darüber hinaus gibt es zwischen den Singphasen Hörhilfen zu einem bewussten Umgang mit und vertieften Zugang zu dieser Musik sowie leicht verständliche Hinführungen zu allerlei Wissenswertem zu diesem besonderen Gesang.

Keine Teilnahmevoraussetzungen.

Referent:
Fr. Gregor Baumhof OSB, Leiter des Hauses für Gregorianik und Dozent an der Hochschule für Musik und Theater, München

Beitrag: € 45,-

Begrenzte TeilnehmerInnenzahl (max. 20): Anmeldung erforderlich.

Freitag, 20. April, 17.30 bis 21.00 und
Samstag, 21. April 2012, 9.00 bis 20.00 Uhr
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