Altern in Europa
ETHIK:RAT öffentlich 2010
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"Mancher fürchtet das Alter mehr als den Tod", stellte Simone de Beauvoir fest, und damit mag sie wohl Recht haben. Sie beschrieb damals schon ein Phänomen, das für uns heute sehr aktuell ist. Eine kapitalistische Gesellschaft, für die Menschen Humankapital geworden sind, sieht alte Menschen, ohne Kauf- oder Arbeitskraft, als nutzlos für das System.
Diese Debatte gewinnt nicht nur gesundheitsmedizinisch, sondern auch sozialethisch an Brisanz, wenn sich folgende Fragen stellen:
Wie ist Altern in Würde angesichts klassischer "Alterskrankheiten" (Alzheimer, Demenz, Parkinson, Schlaganfall und neuropathischer Schmerz) möglich?
Welche Chancen gibt es für einen verteilungsgerechten Einsatz knapper Gesundheitsressourcen angesichts der demografischen Entwicklung?
Welche Leistungen müssen allen Menschen unbeschadet des Alters zugänglich sein und von der Solidargemeinschaft in jedem Fall finanziert werden?
Welche Strategien zum "successful ageing" werden entwickelt und diskutiert?
Wie wird der gesellschaftliche und politische Diskurs über Altern und Alter gestaltet?
Welche Vorgehensweisen im Umgang mit Altern lassen sich im europäischen Vergleich feststellen, welche "good practices" können genannt werden? |
Beitrag: € 75,-
€ 35,- für SchülerInnen und Studierende bis zum 26. Lebensjahr
Anmeldung erforderlich!
Gemeinsame Veranstaltung mit:
Katholische Aktion Österreich
Salzburger Ethik Initiative
Bioethikkommission des Bundeskanzleramtes
Gefördert durch:
Österreichische Gesellschaft für Politische Bildung
Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz
Donnerstag, 18. Februar, 11.00 bis
Freitag, 19. Februar 2010, 13.00 Uhr


